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Kurz und k(n)ackig

Autor: Matthis | Datum: 24 Januar 2018, 15:33 | 1 Kommentare

So meine Lieben,

da ich wieder von Vielen (Mama und Papa) genötigt wurde, einen neuen Blogeintrag zu verfassen, werde ich dies nun tun.

Der Eintrag wird jedoch nicht so lang wie üblich werden, da ich krank bin und alle 10 min eine Schreib-/Toilettenpause einlegen muss. Einige von euch wissen bereits, dass ich seitdem ich hier angekommen bin, ich schon sieben Mal mit Darmproblemen zu kämpfen hatte. Da der Arzt jedoch immer nur was gegen akute Symptome tat, liege ich aktuell wieder flach und ziehe in Erwägung, einen Spezialisten aufzusuchen. Denn mit meiner Krankheit mache ich es meinen Mitfreiwlligen nicht einfacher und auch die Erfahrung in diesem tollen Einsatzland, leidet enorm darunter. Wenn ich nun schon dabei bin, dann kann ich mich auch einmal ganz herzlich bei meinen Mitfreiwilligen bedanken, denn Piet, Emma und Tabea: Versorgen mich mit Medikamenten, kutschieren mich jederzeit zum Arzt, kaufen manchmal für mich ein und arbeiten für mich mit! Ganz vielen Dank euch Dreien! Aber nun genug rumgenörgelt und sich stattdessen den positiveren Sachen zugewandt. 

Seit dem 10 Januar sind wir wieder bei der Arbeit und auch wenn ich nun krank bin, so waren die ersten Arbeitstage mit den Kindern, sehr erfrischend! Ich musste z.B. zum ersten Mal die Boys Clubs alleine anleiten, welche ich inzwischen ohne Probleme unter Kontrolle habe. Ein Grund dafür dürfte sein, dass ich meine Vortragsangst vor großen Gruppen überwunden habe. Eine Megaerrungenschaft, denn die Angst erschwerte mir zuvor sieben Jahre meines Schullebens enorm. 

 

Mhm ja. 

In den Ferien haben wir kaum was unternommen, da wir die Farm beaufsichtigen mussten und somit einer von uns immer zwischen 7:30 und 15:00 verfügbar sein musste. Schade würden einige jetzt sagen, aber ich bin ehrlich gesagt auch mal mit 2 Wochen Pause ganz zufrieden. Ich will ja auch nicht alle Attraktionen in Kapstadt abgehackt haben, bevor ich die Halbzeit erreicht habe. Im kommenden Monat steht dann unser Zwischenseminar in Durban an, welches eine Woche andauern wird und für uns einen Flug einschließt. Da ich ein ziemlicher Seminar-Fan bin, freue ich mich jetzt schon auf neue Gesichter und Erzählungen anderer Freiwilliger.

Mein letzter Absatz soll sich nun auf das vergangene Wochenede beziehen: Am Samstag war Derbytag! Unser Verein (Capetown City FC) trat gegen den Tabellenvorletzten (Ajax Capetown) an. Ein enorm spannendes Spiel bei brüllender Hitze, welches Capetown City FC am Ende mit einem 1:0 für sich entscheiden konnte. Die vollgeschwitzten T-Shirts von uns waren dann am Ende ein Ebenbild für einen tollen Spieltag, an dessen Ende wir uns fühlten, als wenn wir selber auf dem Platz gestanden hätten! Dies war aber für mich nur der erste Teil, eines sehr gelugenen Wochenendes. Der zweite Teil sollte ein mobiles Hundeheim sein, welches ich an der Waterfront fand. Ich wollte dort eigentlich Abendbrot essen, aber die sich um den Container befindlichen Hunde, fesselten mich förmlich. Da wurde dann auch das Abendbrot, wegen dem ich eigentlich dort hinging, zur Nebensache. Meine Mitbewohner würden wahrscheinlich sagen, dass sie ca. eine Stunde auf mich warten mussten und es echt zu lange war. Für mich verging die Zeit jedoch wie im Flug, weshalb ich mich am Sonntag von allen Unternehmungen distanzierte und stattdessen 2 1/2 Stunden mit den Hunden verbrachte. Die ersten Hunde durften mit mir durch Kapstadt spazieren und andere Hunde wurden einfach durchgekuschelt. Am Ende fragten sich vermutlich sowohl meine Mitbewohner, als auch die Freiwilligen des "WOOF Projekts", ob nicht möglicherweise ich liebensbedürftiger war, als die Hunde. Egal. Ich glaube sowohl die Hunde und auch ich, sind vollkommen auf ihre Kosten gekommen. Begeistert telefonierte ich dann Sonntags mit meinen  Eltern und bat sie, doch bitte einen Hund zu adoptieren. Sie sagten zwar "Nein", aber ich nehme dies noch nicht ganz hin und hoffe, dass ich sie an einem guten Tag noch überzeugen kann.

 

Liebe Grüße an euch alle in der Heimat,

euer Matthis

P.S: Ich komme voraussichtlich am 11. August, und damit eine Woche früher als gedacht, wieder.

 

 

 

 

    

 

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Kommentare

  1. 1. Rebekka  |  01 März 2018, 00:01

    Hey Matthis, ich bin jetzt mal dazu gekommen, deinen letzten Blogeintrag zu lesen, und ich muss schon sagen, dass ich sehr neidisch die Kuschelaltion mit den Hunden bin.
    Kleiner Fakt am Rande: wenn Kinder zu früh auf die Welt kommen und damit zu kämpfen haben, verbessern sich ihre Werte drastisch, sobald sie Hautkontakt mit jemandem haben (Känguru-Methode). Sprich, vielleicht solltest du öfter mit den Hunden kuscheln. Fell/Hautkontakt beschleunigt deinen Heilungsprozess vielleicht!
    Denk an dich und schöne Grüße aus Kamerun,
    Rebekka

 

 

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